Stadtmauern / Stadttore
(Dies ist ein erster Versuch der Darstellung der
Entwicklung der Stadtbefestigung Salzburgs. Die
anklickbaren Texte führen derzeit zu unkommentierten
Grafiken. Die Texte dazu erscheinen in Kürze. Befestigungen am
Festungsberg, Mönchsberg und Kapuzinerberg sind nicht berücksichtigt.)
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Ältere Befestigungen
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Bis 1291 bestand alter Mauerring der befestigten
Pfalzanlage in Bereich Waagplatz.
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Dieser wurde mit seinen 3 Tortürmen in den romanischen
Befestigungsring der sogenannten 1.Stadtbefestigung miteinbezogen.
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1.Stadtbefestigung
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Kaiser Friedrich II (1220-1250) erließ eine
Bestimmung, wonach jeder Kirchen- und Reichsfürst
seine Stadt zu EIGENEM UND REICHES FROMMEN befestigen
möge.
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Romanische Stadtmauer dürfte 1.Hälfte 13.Jhdt
errichtet worden sein.
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1249 zeigt das älteste Stadtsiegel eine mit Zinnen
versehene Stadtmauer, zwei Tortürme und einen
Stadtturm.
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Stadtbefestigung in der Linksstadt:
- Inneres Nonntaltor (Klause unter dem Nunberg, Innere Nuntalklause)
(etwa Hintereingang Landesgericht)
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Kumpfmühltor (Kumpfmüllertor) (hinter alter Staatsgewerbeschule?) über
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Pfeifergasse zur
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Porta am Waagplatz, über
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Judengasse zum
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Klampferertor (Brückentor) bei alter Stadtbrücke
(50 Meter oberhalb Staatsbrücke), über
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Rathaustor,
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Tränktor(e), zum
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Westertor (Bürgerspitaltor,Inneres Gstättentor, Inneres
Klausentor, Schleifer-Bogen)
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Stadtbefestigung in der Rechtsstadt:
- Inneres Lederertor zum
- Ostertor (inneres Ostertor) (erst 1280 ?)
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Ca 1250 (1367?) Klausentor (Äußeres Klausentor) errichtet
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1350 Kotbrücktor errichtet (Einfahrt Rotes Kreuz)
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1350 (?) Bergstrasstor errichtet (Bergheimerstraßtor, Rennbüheltor,
Pötschentor, Poschentor). Stand an der Stelle des späteren Lodron-Bogen
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1373 Äußeres Ostertor (oberes Ostertor, Galgentor, später
Sebastiantor, Inneres Linzertor) errichtet
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Im 14.Jhdt muß Steintor (ab 1477 inneres Steintor, Judentor, Judenklause, später St.Johannistor) bestanden haben.
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1414 Löchl-Bogen erwähnt (4.Tränktor, Löchltor) erbaut, um 1600 erneuert
(Wolf-Dietrich-Bogen).
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1429 gab es in Mülln das Wartlsteintor (Wartelsteinertor, Riedenburgtor). Es überwölbe die
Augustinergasse beim Haus Nr.5a und wurde Anfangs 19.Jhdt demoliert.
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1442 wird das Laufenertor (Lieferingertor, Müllnertor) erwähnt. Im Volksmund wird es
Schergentor genannt. Es wurde 1962 abgetragen (?).
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2. Stadtbefestigung (von Bürgerschaft geschaffen)
- 1465 Bau der 2. Stadtbefestigung beginnt - 1480
abgeschlossen.
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Äußeres Nonnbergtor
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Äußeres Nonntaltor
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Kumpfmühltor (Oberes Tränktor, 1.Tränktor)
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Pforte (Haupttor, an der ersten nachrömischen Brücke)(beim Höllbräu)
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Klampfertor (Klampferertor, Klampfertörlein, 2.Tränktor, Brückentor)
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Rathausbogen (3.Tränktor)
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Löchlbogen (4.Tränktor)
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Sternbräubogen (Niederes Tränktor, 5. Tränktor)
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Inneres Gstättentor
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Rechte Altstadt erhält Stadtmauer (siehe auch
Hexenturm)
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1480 Äußeres Nonnbergtor geschaffen
(vor dem Kloster auf Nonntal-Seite) (1640 erneuert)
1480 Äußeres Nonntaltor
geschaffen
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1465 Äußeres Lederertor (Wassertor, später St. Vitaltor) errichtet.
Die Grafik zeigt eine Darstellung von
1643,
entspricht aber der Situation von 1465
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1465 ? HEXENTURM als Eckpunkt der Stadtbefestigung
zwischen Bergstraßentor (dann Lodron-Bogen, dann
Mitterbacher-Bogen) und äußeres Ostertor
(Sebastiantor) geschaffen .
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1477 Äußeres Steintor (Bürglsteintor) durch
Bürgerschaft errichtet
Es dürfte dort jedoch bereits früher eine Wehranlage bestanden haben.
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1514
MÜLLEGGERTOR (Mülleckertor, Grimmingtor,
Reichenhallertor, mittleres Tor zu Mülln)
als äußerstes Stadttor an Straße nach BAYERN
existiert. Es greift weit in die Umgebung von Mülln hinaus. (Heute im
Landeskrankenhauses)
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15.08.1598 - 17.08.1598 Hochwasser in Sbg -
Brücke STEIN - Klampferergäßchen
zerstört (Brücke bestand seit 1316 ??)
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Neue Brücke wurde dann zwischen Platzl und Rathaus-Bogen
(Rathaustor) errichtet. Das Rathaustor soll in
1.Hälfte 15.Jhdt
(es bestand noch keine Brücke) erbaut worden und um 1600
erneuert worden sein ??
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1603 Klausentor abgebrannt - es wird abgebrochen und
1612 auf Kosten der Bürger
erneuert. 1650 wird es "unser lieben Frauen thor" genannt.
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1605 wird das Mülleggertor in Mülln neu aufgebaut
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1614
St.-Sebastianstor (Inneres Linzertor)
1613-1614 (1618?) an der Stelle des ehem äußeres
Ostertor aus Mitteln der Stadt erbaut. Das
äußere Ostertor war zuvor 1596 erhöht
worden
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1615 (1614) wurde auch das Bergstrasstor erneuert
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1617 (1614?) Inneres Ostertor wird beseitigt, da es nach dem Bau des
Sebastiantores keine Bedeutung mehr hatte.
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1618
Schleifer-Bogen (Gstättentor)
als Abschluß der Bürgerstadt in heutige
Form gebracht (1617-1618?)
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- 3. Stadtbefestigung
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(Im 30jährigen Krieg, unter dem Landesherrn Paris Lodron durch Baumeister
Solari geschaffen. Pläne von kaiserlichen Ingenieuren.)
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Linksstadt neu:
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In der Linksstadt wurden am Nonnberg, darunter am Schanzl, beim Militärspital
und in Mülln Basteien errichtet.
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St.Erentrudistor (Kajetanertor)
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St.Michaelstor
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Griestor (Wassertor)
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St.Siegmundstor (Neutor)
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Rechtsstadt:
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Die neuen Basteien hießen:
- St.Rupert-Bastei mit dem St.Ruperttor (äußeres Linzertor),
- St.Heinrich-Bastei,
- St.Virgil-Bastei mit dem St.Virgiltor (Mirabelltor)
- St.Vital-Bastei
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1620 wird Kapuzinerstiege geschaffen. Das dazugehörige Tor heißt St.Franziskustor.
04.04.1622 wurde die Befestigungsanlage zwischen Kapuzinerberg und der Salzach
begonnen.
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1627
Virgiltor (Mirabelltor)
geschaffen
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1628
Rupertitor (Äußeres Linzertor)
erbaut. Dadurch eine starke Anlage
(Inneres + Äußeres Linzertor geschaffen)
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1630 Äußeres Lederertor (St.Vitalstor, Wassertor)
mit 3 Portalen + Ausgang zur Salzach großartig
erneuert.
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1630
St. Michaelstor (Michaelertor)
zwischen 1620 - 1630 geschaffen.
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Kumpfmühltor wird abgemauert (Heute ist ein Teil des Tores für Fußgänger wieder
zugänglich und verbindet die Pfeifergasse mit der Bateigasse)
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1632 wird das Felixtor auf halber Höhe der
Kapuzinerstiege errichtet.
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1633 Befestigungsmauer um den Kapuzinerberg
abgeschlossen (1630-1633)
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1634 Festung HOHENSALZBURG weiter verstärkt - Große
Hasengrabenbastei angelegt. 1635 Scharte auf dem
Mönchsberg wird durch Querwall errichtet, seitwärts
wurde eine Verbindung zum Festungsberg errichtet und
mit dem Schartentor (noch ohne Blockhaus)
abgesichert.
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1640 Äußeres Nonnbergtor von 1480 wird erneuert
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1642 An das Schartentor anschließend wird die Katze
errichtet.
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1634
Inneres Steintor
(St. Johannstor, Johannistor) wird erneuert.
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Etwa um 1630 wird das Griestor (Wassertor,
Fleischtor) errichtet.
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1641 Erste echte Kaserne, die
TÜRNITZ
auf deutschem Boden in Salzburg errichtet.
Turmartiger Aufbau beim
Griestor.
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Zugleich entsteht Befestigungsmauer flußabwärts der
Brücke entlang TÜRNITZ mit anschließender
Sternbastei.
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Dieser Schanzenbereich wird später (?) "Insel Elba" genannt.
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Bereich Nonntaltor bis Kumpfmühltor (1643)
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Nonntaltor (1643)
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Kumpfmühltor (1643)
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1644 St.Erentrudstor (später Kajetanertor) mit Zugbrücke und Fallgatter geschaffen
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1645 wird das Äußere Nonntaltor abgemauert und die kleine Schanze bzw Schanzelbastion davorgesetzt. (1975 wurde das alte Tor unter dem Gasthof Hinterbrühl bzw unter dem
Landes-Kindergarten im Zustand von 1645 wiederentdeckt.)
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Zuvor (1620-1643) war bereits das Innere Nonntaltor abgebrochen worden.
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1695 St.-Johanns-Spital durch Stifter EB Ernst Thun eingeweiht. An dieser Stelle
stand das baufällige Schloß Müllegg. Es wurde abgerissen. Das sogenannte Mülleggertor blieb stehen.
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1704 Äußerstes Linzertor (Ravelintor) erbaut. Dieses Tor wurde vor das Äußere
Linzertor (Rupertitor) außerhalb des Stadtgrabens errichtet.
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15.11.1767 Neutor (St.-Siegmundtor) zur RIEDENBURG
eröffnet (1764-1767), nachdem im 17.Jhdt der
Versuch, den Berg von oben zu durchschneiden,
mißglückt war. Die monumentalen Portale auf beiden
Seiten schuf Johann Baptist HAGENAUER
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1832 Äußeres Steintor (Birglsteintor,
Bürglsteintor) baufällig - demoliert.
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28.07.1851 Beginn Demolierung Stadtmauer
Klampferertor - Klausentor als 1. Schritt einer
Salzachregulierung
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01.01.1860 Bauverbot im Fortifikationsbereich durch
Kaiser aufgehoben
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12.01.1860 Fortifikationsrayon SALZBURG aufgehoben
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00.08.1861 Die meisten Stadttore an k.k. Civil-Aerar
übergeben
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1862 Mirabelltor (Virgiltor) demoliert.
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27.05.1862 Lederertor (Vitaltor, Wassertor)
demoliert.
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Es wurde 1861 von der Stadt angekauft um demoliert
zu werden. Das Tor saß über einer Straßengabel,
hatte also drei Toröffnungen
- stadteinwärts - mündete die obere Theatergasse
- stadtauswärts - zur unteren Theatergasse und an
das Salzachufer
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Heutige Abzweigung Schwarzstraße - Theatergäßchen
erinnert in etwa an das alte äußere Lederertor
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1862-1863
Alte TÜRNITZ (Grieskaserne)
wird demoliert.
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1862 Der Maler und Gemeinderat MAYBURGER bringt sein
Memorandum zur Stadterweiterung vor und rettet
verschiedene Befestigungen (Monika-Pforte samt
Monikator) vor dem Abriß zum Zwecke des Steinbedarfs
im Rahmen der Salzachregulierung.
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26.04.1866 Kaiser FRANZ JOSEF schenkt Teile
Festungsgürtel der Stadtgemeinde.
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Anlaß: 50.-jährige Zugehörigkeit Salzburgs zu
Österreich. Schenkung des Mirabellgarten durch den
Kaiser. Nur die Wälle zwischen Mirabelltor +
Linzertor wurden 1866 der Stadt geschenkt.
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"Um den Bewohnern der Landeshauptstadt Meines
getreuen Herzogthums Salzburg als Erinnerung an die
vor fünfzig Jahren stattgefundene Wiedervereinigung
mit der österreichischen Monarchie einen bleibenden
Beweis Meiner landesväterlichen Wohlgeneigtheit zu
geben, verordne Ich, daß die WÄLLE UND GRÜNDE
zwischen dem bestandenen Mirabell- und dem
Linzerthore bis zum Kapuzinerberge der Commune
Salzburg zur Stadterweiterung auf EWIGE Zeiten
UNENTGELTLICH in das EIGENTHUM überlassen werden."
Abriß 1866 1867
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1866 Äußeres Linzertor (St. Ruperttor, Galgentor)
demoliert.
Photo
zeigt noch äußeres und inneres Linzertor. Die
Rupertus-Statue des Tores steht heute auf der
Fassade der Pfarrkirche OBERNDORF.
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1867 Äußerstes Linzertor (Ravelintor) demoliert.
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07.02.1867 (02.07.1867?) Michaelertor wird
demoliert
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09.01.1873 Kajetanertor (Erentraudtor) demoliert. Zuvor war 1845 die
Zugbrücke gegen eine feste Brücke ersetzt worden.
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1874 Zwinger + Wachthäuser vor dem Neutor in der Riedenburg demoliert,
Graben eingeebnet. Auf der Stadtseite bestand bis um 1860 zwischen der
Abschlußwand der Pferdeschwemme und dem Hofmarstall
ein Torbogen vor dem Neutor, der aus Verkehrsrücksichten abgetragen wurde.
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1894 Inneres Linzertor (Sebastianitor,
St.-Sebastianstor) demoliert.
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Dem Abbruch gingen langanhaltende Diskussionen
voraus. Ein mächtiges Relief des Hl. Sebastian war
hoch oben am Tor abgebracht.
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Das Relief kam in das MCA, 1937 wurde es an der
Mauer des Franziskanergarten angebracht. 1938 wurde
die Mauer niedergerissen, das Relief wandert wieder
in das MCA. 1956 wird es an der Bürgerspitalkirche
ST. BLASIUS angebracht.
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Am 25.09.1987 wird eine Kopie an der Kirche St. SEBASTIAN angebracht.
Das Original kommt wieder in das MCA.
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1901 2.Verbreiterung des Neutor ( 7 Meter), 1906
weitere Erweiterungsarbeiten am Neutor
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